Bauchstraffung

Eine deformierte Bauchform mit Überdehnung und Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Bauchwandbindegewebes ist meist die Folge mehrerer Schwangerschaften oder radialer Diäten. Grundlage für die operative Wiederherstellung der Konturen von Bauch und Taillie mittels Bauchdeckenstraffung, der sogenannten Abdominoplastik ,ist die Schaffung eines inneren Korsetts, indem Bauchdeckenmuskulatur und Bindegewebe formend und natürlich haltbar gestrafft werden. Anschließend erfolgt die Entfernung der überhängenden Fettschürze meist mit Verlagerung der abgesunkenen Nabelregion.
Die Bauchdeckenstraffung zählt zu den ausgedehnteren Operationen der ästhetisch - plastischen Chirurgie und wird in Vollnarkose durchgeführt. In den ersten postoperativen Tagen ist ein Spannungsgefühl vor allem beim Husten und Lachen sowie beim aufrechten Gang unvermeidbar. Bis zur vollständigen Heilung darf das Gewebe nicht durch schweres Heben, Tragen oder Sport belastet werden. Für ein dauerhaftes Ergebnis sollte die Operation erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn keine Schwangerschaften mehr geplant sind. Im Vorfeld sollte die Patientin oder der Patient zu einem vernünftigen Gewichtsstatus gelangt sein.
Charakterisitk
Eingriffsdauer: ca. 3 Stunden
Narkoseart: Allgemeinnarkose
Aufenthalt: stationär mit 2 Übernachtungen empfohlen
Postoperative Schmerzen: gering bis mittelgradig, vorwiegend die ersten beiden Tage
Kompressionsmieder für 6 Wochen empfohlen!
Arbeitsfähigkeit: ohne körperliche Belastung nach 1 Woche
Sport: nach 6 Wochen




