Oberarzt Dr. med. univ.

Wolfgang Rohrbacher

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Gerichtlich Beeideter Sachverständiger

Bauchdeckenstraffung

Nach Schwangerschaften, starker Gewichtabnahme & Co: Gezielte Formung gedehnter Hautareale.

Bauchdeckenstraffung

Eine deformierte Bauchform mit Überdehnung und Erschlaffung der Bauchmuskulatur und Bauchwandbindegewebes ist meist die Folge mehrerer Schwangerschaften oder radikaler Diäten.

Grundlage für die operative Wiederherstellung der Konturen von Bauch und Taille mittels Bauchdeckenstraffung, der sogenannten Abdominoplastik, ist die Schaffung eines inneren Korsetts, indem Bauchdeckenmuskulatur und Bindegewebe formend und natürlich haltbar gestrafft werden. Anschließend erfolgt die Entfernung der überhängenden Fettschürze meist mit Verlagerung der abgesunkenen Nabelregion.

Die Bauchdeckenstraffung zählt zu den ausgedehnteren Operationen der ästhetisch – plastischen Chirurgie und wird in Vollnarkose durchgeführt. In den ersten postoperativen Tagen ist ein Spannungsgefühl vor allem beim Husten und Lachen sowie beim aufrechten Gang unvermeidbar. Bis zur vollständigen Heilung darf das Gewebe nicht durch schweres Heben, Tragen oder Sport belastet werden.
Für ein dauerhaftes Ergebnis sollte die Operation erst dann in Erwägung gezogen werden, wenn keine Schwangerschaften mehr geplant sind. Im Vorfeld sollte die Patientin oder der Patient zu einem vernünftigen Gewichtsstatus gelangt sein.

Die Behandlung im Überblick

  • Eingriffsdauer:

    ca. 3 Stunden

  • Narkoseart:

    Allgemeinnarkose

  • Aufenthalt:

    stationär mit 2 Übernachtungen empfohlen

  • Postoperative Schmerzen:

    gering bis mittelgradig, vorwiegend die ersten beiden Tage, Kompressionsmieder für 6 Wochen empfohlen!

  • Arbeitsfähigkeit:

    ohne körperliche Belastung nach 1 Woche

  • Sport:

    nach 6 Wochen

Fragen und Antworten Bauchdeckenstraffung

Bei der Bauchdeckenstraffung wird alles an schlaffer Haut und Fettgewebe unterhalb des Nabels mit darauf befindlichen Dehnungsstreifen entfernt. Ersetzt werden diese Areale durch die gestraffte Haut vom Oberbauchbereich. Waren ursprünglich Dehnungsstreifen auch im Oberbauch vorhanden, so können diese nicht mitentfernt werden. Auch in solchen Fällen trägt die gestraffte Bauchkontur, wenn auch ohne vollständige Entfernung der Dehnungsstreifen, zu einer wesentlichen Verbesserung des ästhetischen Erscheinungsbildes bei.

Das Durchschnittsalter von Patienten, die sich einer Bauchstraffung unterziehen, liegt bei 40 Jahren. Häufigste Gründe bei jüngeren Patienten sind Erschlaffung der Bauchdecke nach Schwangerschaften, aber auch Folgen starker Gewichtsabnahme, die in jedem Alter mit der Ausprägung einer störenden Fettschürze einhergehen können.

Die Narben werden, soweit möglich, unauffällig an der Schamhaargrenze und seitlich im Leistenbereich verlaufend positioniert, sodass beim Tragen eines Bikinis ein narbenfreies Aussehen gewährleistet ist. Nur bei der Korrektur extrem erschlaffter Bauchdecken mit massivem Hautüberschuss sind spezielle Schnittführungen unvermeidlich, die auch beim Tragen eines Bikinis sichtbare Narben hinterlassen können.

Nach der Gewichtsabnahme ist eine Stabilisierung des Gewichtes über einen Zeitraum von zumindest einem Jahr anzustreben, um ein optimales Langzeitergebnis der Bauchdeckenstraffung zu gewährleisten. Dabei ist nicht das Erreichen des Idealgewichtes entscheidend, sondern ein Wohlfühlgewicht, das auch langfristig gehalten werden kann.

Mittels Fettabsaugung können nachhaltige Verbesserungen der Körperkonturen in den verschiedensten Regionen auch beim sog. „Schwimmreifen“ am Bauch bei beginnender Hauterschlaffung erzielt werden. Dabei wird Fettgewebe durch feine Kanülen von verschiedenen Richtungen über nur 2 – 3 mm große Hautschlitze entfernt, welches im Rahmen der Wundheilung teilweise durch körpereigenes Fasergewebe ersetzt wird. Dieses Bindegewebe besitzt die Tendenz, sich flächenhaft bis ca. 15% zusammenzuziehen, sodass die abgesaugte Region nicht wie ein leerer Sack verbleibt und ein Straffungseffekt mit Konturverbesserung ohne die operative Entfernung von Haut bewirkt wird. Der Vorteil dieser auch ambulant durchführbaren Methode ist ein praktisch narbenfreies Aussehen. Bei starker Erschlaffung des Bindegewebes mit Überdehnung der Bauchmuskulatur und Ausprägung einer sogenannten Fettschürze ist eine operative Bauchstraffung, medizinisch Abdominoplastik, eventuell auch in Kombination mit einer Liposuktion, sinnvoller, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ziel des Eingriffes ist es, schlaffe Haut und Fettgewebe am Ober- und Unterbauch zu entfernen und überdehnte Bauchmuskulatur zu straffen. Die Schnittführung erfolgt oberhalb der Schambehaarung und von dort nach außen. Der Nabel wird meist umschnitten und bleibt in seiner ursprünglichen Position, um ihn später in der vom Oberbauch hinuntergezogenen, gestrafften Haut neu zu fixieren. Ist nur eine teilweise Bauchdeckenstraffung, eine sogenannte Miniabdominoplastik geplant, wird der Schnitt wesentlich kleiner und häufig kann auf die Neueinpflanzung des Nabels verzichtet werden. In der Regel ist mit der Bauchdeckenstraffung, je nach Ausdehnung, ein kurzer stationärer Aufenthalt von einem oder mehreren Tagen verbunden.

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Plastische Chirurgie

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