Oberarzt Dr. med. univ.

Wolfgang Rohrbacher

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Gerichtlich Beeideter Sachverständiger

Facelift

Wenn das eigene Spiegelbild mit dem Lebensgefühl nicht schritthalten kann.

Facelift

Mit den Jahren sinken die Gesichtspartien immer mehr ab und verstärken den alternden Ausdruck. Um die ursprünglich jugendlichen Proportionen des Gesichtes wiederherzustellen besteht das Prinzip des modernen Facelifts nicht in einer reinen Spannung der Haut, sondern auch Hebung und Modellierung der tieferen Schichten von Gesichtsmuskulatur und Bindegewebe. Auf das neu konturierte Fundament, wird ohne Zugwirkung die Gesichtshaut angepasst und überschüssige Haut wird spannungsfrei entfernt. Für den Wangen – und Halsbereich bedeutet dies ein unoperiertes und natürliches Aussehen, welches sich auch durch maximale Haltbarkeit auszeichnet.

Das Rad der Zeit zurückdrehen

Die sichtbaren Folgen des Alterungsprozesses können zwar nicht vollkommen beseitigt, jedoch um Jahre zurückverschoben werden. Auch während der folgenden Jahre bleibt das Gesicht wesentlich straffer als ohne Eingriff – die Verbesserung des Aussehens im Verhältnis zum tatsächlichen Alter bleibt permanent.

Prinzip des Facelifting

Absinken des Augenbrauenbogens und der Wangenpartie, tiefer werdende Nasolabialfalten und vor allen Dingen der verstrichene Unterkieferhalswinkel, ein Doppelkinn tragen erheblich zum alternden Gesichtsausdruck bei und können durch Pflegeprodukte allein nicht beeinflusst werden.

Da der Alterungsprozess nicht nur äußere Faltenbildung, sondern auch ein Absinken des tiefer gelegenen Gewebes im Gesicht bestehend aus Muskulatur, Bindegewebe und Fettgewebe mit sich bringt, besteht das Prinzip eines modernen Facelifts nicht in einer reinen Gesichtshautstraffung bzw. Halsstraffung, sondern auch Hebung und Modellierung der tieferen Schicht von Gesichtsmuskulatur und Bindegewebe, wird im plastisch chirurgischen Fachausdruck als SMAS bezeichnet.

Gesichtsstraffung – Halsstraffung – warum?

Ein schöner Körper und ein gepflegtes Äußeres sind Ausdruck der Persönlichkeit und entsprechen dem heutigen Zeitgeist. Vor allem die Frau um die Lebensmitte hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen regelrechten Imagewandel erlebt.

Auch die Generation der heute 60- und 70-plus-Jährigen ist dynamischer, aktiver und auch gesünder als vergleichbare Altersgenerationen zuvor. Doch gerade deshalb empfindet sie mit fortschreitendem Alterungsprozess eine immer größer werdende Kluft zwischen ihrem Lebensgefühl und ihrem Spiegelbild.

Das Self-Image, also die Vorstellung, die der Mensch von sich selbst hat, kann sich der allmählichen körperlichen Veränderung im Rahmen des Alterungsprozesses nicht anpassen und so hegen viele Frauen – und übrigens auch Männer – ab dem mittleren Alter den nachvollziehbaren Wunsch, Körper und Seele durch einen operativen Eingriff – Facelift – wieder in Einklang zu bringen.

Der Optimale Zeitpunkt für das Facelift

Der Zeitpunkt für ein Facelift ist gekommen, wenn das Äußere nicht mehr diesem Self-Image entspricht. Das kann bereits in jüngeren Jahren der Fall sein, meist erst mit 50, 60 oder noch später. Wenn Sie zum Beispiel aus dem Auto eine Person die Straße überqueren sehen, dann erkennen sie wahrscheinlich keine einzige Falte.

Trotzdem ordnen Sie diese anhand des Gesichts sofort einer ungefähren Altersgruppe zu. Das dabei bewusst oder unbewusst zugrunde liegende Kriterium ist die Proportion des Gesichtes: Die Höhe des Augenbrauenbogens, der Zustand der Wangenpartie, tiefer werdende Nasolabialfalten und vor allem Dingen der verstrichene Unterkieferhalswinkel, der später noch einmal erheblich zum alternden Gesichtsausdruck beiträgt.

Die verschiedenen Fasern dieses Gewebes verlieren mit den Jahren einen Teil ihrer Elastizität und somit an Dynamik. In der Folge kommt es zum berühmten Absacken des Gesichts. Das Gesicht wird länger, schwerer und mimische Falten, die sich früher nur beim Lachen, Reden oder Stirnrunzeln abgezeichnet haben, bleiben nun dauerhaft bestehen. Es verliert seine jugendliche Ausstrahlung.

Mit zunehmenden Alter setzt sich bei den meisten Frauen die Erkenntnis durch, dass das Schicksal der Haut nicht allein von Pflegeprodukten abhängt. Eine feuchtigkeitsspendende und nährstoffreiche Creme kann zwar viel beitragen, die feine Oberflächentextur der Haut zu erhalten, doch das was wir allgemein als Alterungsprozess bezeichnen, betrifft nicht nur den Hautmantel des Gesichtes, sondern die darunter liegende Gewebeeinheit, im Wesentlichen bestehend aus Muskulatur, Bindegewebe und Fettgewebe ist genauso mitbetroffen.

Wir Plastische Chirurgen sprechen hier vom sogenannten SMAS, dem subcutanen musculoaponeurotischem System, einer Gewebeeinheit, die den Gesichtszügen wie ein Fundament seinen stützenden Halt verleiht.

SMAS Lift und Face Neck Lifting

Um einem Gesicht jugendliche Ausstrahlung wiederzugeben, muss vor allem diese abgesunkene Muskulatur mit neuer Dynamik versehen werden. Diesem Anspruch wird das so genannte SMAS Lift gerecht, das in den vergangenen 3 Jahrzehnten beständig weiterentwickelt und modifiziert wurde.

Grundlage des SMAS Lifts

Auf der Grundlage des SMAS-Lift wurde das Extended Face-Neck-Lift entwickelt, eine effiziente Gesichts- und Halsstraffung, die nicht nur die Muskulatur des mittleren Gesichtsdrittels, sondern auch die untere Partie vom Kinn über den Halsbereich mit einbezieht.

Dabei wird die gesamte abgesunkene Muskel-Bindegewebseinheit wieder angehoben, in die richtige Position gebracht und das Fettgewebe modelliert, sodass die ursprünglichen Proportionen des Gesichtes zurückgewonnen werden. An dieses neu konstruierte Fundament wird ohne Zugwirkung die Gesichtshaut angepasst, die durch das Verjüngen des Unterhautgewebes “eine Nummer zu groß” geworden ist.

Dies lässt sich vergleichen mit einem Kleid, das nach einer 15-kg-Diät unförmig an seiner Trägerin herunterhängt. Die überschüssige Haut wird reduziert, damit sie sich wieder falten- und spannungsfrei an die Körpersilhouette anschmiegt. Für den Wangen- und Halsbereich bedeutet dies ein sehr elegantes und völlig natürliches Ergebnis, das sich auch durch maximale Haltbarkeit auszeichnet.

Eingriff und Behandlungsablauf

Modernes Facelifting wird in einer sogenannten Dämmerschlafnarkose durchgeführt, die mit einer örtlichen Betäubung kombiniert wird.

In Zusammenarbeit mit einer sehr erfahrenen Anästhesistin wird diese Form der Narkose durch die fein abgestimmte Zusammensetzung der Medikamente so weit optimiert, dass sie sowohl Arzt als auch Patientin die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Ergebnis unter risikoarmen Bedingungen bietet.

Die Patientin atmet selbständig und hat eine völlig natürliche Muskelspannung und Mimik. Zudem ist sie natürlich ohne Schmerzempfindung und Wahrnehmung. Nach der Operation fällt bei einer Dämmerschlafnarkose darüber hinaus die mitunter unangenehme Aufwachphase weg. Wenige Minuten nach Abschluss der Operation kommt die Patientin sanft zu sich.

Ihr Unterbewusstsein hat bereits registriert, dass der Facelift Eingriff gut verlaufen ist, sodass sie trotz der leichten Verbände, die in den ersten postoperativen Stunden die frischen Nähte schützen sollen, völlig entspannt einen ersten Blick in den Handspiegel werfen kann.
Nach zwei Stunden im Beobachtungsraum des OP Traktes, die Sie wahrscheinlich verschlafen werden, können Sie bereits aufstehen.

Am Tag nach dem Facelift

Am nächsten Morgen ist es soweit: Die Verbände werden endgültig abgenommen, sodass Sie einen Gesamteindruck vom Ergebnis Ihres Facelifts bekommen können. Natürlich ist das Operationsgebiet zu diesem Zeitpunkt noch leicht geschwollen, der Erfolg der Operation – die Hebung abgesunkener Gesichtszüge und Verbesserung des Kinnwinkels sind jedoch bereits deutlich abzusehen. Die meisten Patientinnen sind erstaunt, dass sie nach einem recht umfangreichen Facelifting kaum Schmerzen empfinden und in der Regel bereits am nächsten Tag die Klinik verlassen können.

Eine Schönheitsoperation ist nicht das Gleiche wie der Gang zum Friseur oder zur Kosmetikerin. Ganz gleich, ob es sich um einen kleineren oder größeren Facelift Eingriff handelt, ist es – wie der Name schon sagt – immer eine Operation und auch bei korrekter Durchführung mit einem – wenn auch geringen – Restrisiko behaftet.

Leider wird bei einem Korrekturwunsch oft vergessen, dass man nicht mit einem endgültigen Ergebnis aus der Klinik zurückkehrt. Das Operationsgebiet ist nach dem Eingriff meist noch etwas angeschwollen, eventuell sind auch Blutergüsse aufgetreten und die Narben sind noch rot und gut sichtbar. Auch kann die Heilungszeit bei gleicher Operationstechnik von Patient zu Patient etwas unterschiedlich sein.

Als Mittelwert sollte man etwa 14 Tage einkalkulieren, dann kann man sich normalerweise ohne Probleme wieder in der Öffentlichkeit zeigen.

Beratung zum Facelifting

Ein wichtiges Thema im Beratungsgespräch ist natürlich das zu erwartende kosmetische Resultat durch ein Facelifting. Die Uhr lässt sich durch eine Gesichtsstraffung, Halsstraffung oder durch Stirnfalten glätten leider nicht anhalten. Der Alterungsprozess nimmt seinen Lauf, nur eben 10, 15 oder auch 20 Jahre zeitversetzt, je nachdem, welches Ergebnis durch die Operation erzielt werden konnte.

Ziel des Faceliftings ist es das Aussehen zu verbessern und damit Lebensqualität und Wohlbefinden zu steigern. Eine angenehme familiäre Atmosphäre, die nicht zuletzt auch nach der Operation die Genesung fördert, trägt dazu entscheidend bei. Ob Ihre Erwartungen auch im Rahmen der Schönheitschirurgie realisierbar sind, können Sie im Rahmen eines individuellen Beratungsgespräches in meiner Praxis anhand von Vorher-Nachher-Bildern meiner Referenzpatienten herausfinden. Hier lassen sich sehr gut die Details eines oder eines anderen Korrektureingriffes beurteilen.

Manche meiner ehemaligen Patientinnen beziehungsweise Patienten stellen sich auch persönlich für einen direkten Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Der Eingriff wird schmerzfrei im Dämmerschlaf durchgeführt, auch die Tage danach sind keine wesentlichen Schmerzen zu erwarten. Die Verbesserung der Gesichtszüge ist bereits unmittelbar nach dem Facelift zu erkennen, trotz leichter Schwellungen und Blutergüssen, die sich innerhalb von 14 Tagen zurückbilden. Bis zum Erreichen des endgültigen Ergebnisses nach zirka 3 Monaten sind noch minimale Veränderungen nach Rückgang einer leichten Restschwellung zu erwarten, die jedoch von Ihrer Umgebung nicht wahrgenommen werden.

Die Behandlung im Überblick

  • Eingriffsdauer:

    etwa 3 Stunden

  • Narkoseart:

    Sedoanalgesie durch erfahrenen Anästhesisten

  • Postoperative Schmerzen:

    minimal

  • Aufenthalt:

    1 Nacht stationär empfohlen

  • Gesellschaftsfähigkeit:

    nach 10 bis 14 Tagen

  • Ein dauerhaftes und natürliches Ergebnis wird durch zusätzliche Straffung der tieferen Gewebsschichten erreicht!

  • Oberste Priorität:

    natürliches und unoperiertes ästhetisches Aussehen

Fernsehreportage "Charmantes Wien" über Facelift

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Fragen und Antworten Facelift

Die meisten Facelifts werden nach dem 50. Lebensjahr durchgeführt, wenn das Absinken der Gewebepartien im Mittelgesichts-, Wangen- und Halsbereich immer deutlicher in Erscheinung tritt. Mit dieser „Anti–Schwerkraftoperation“ kann das Rad des Alterungsprozesses um 10 bis 15 Jahre zurückgedreht werden. Ziel eines modernen Facelifts ist es, durch Repositionierung und Neuverteilung auch des tiefer liegenden erschlafften Gewebes, ein nachhaltig frischeres Aussehen zu erzielen, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Durch den Eingriff kann der Alterungsprozess langfristig zwar nicht gestoppt werden, er geht allerdings auf einer anderen Ebene weiter. Die Gesichtszüge derselben Person werden mit 60 der einer Fünfzigjährigen entsprechen und später mit 70 der einer Sechzigjährigen. Im Bedarfsfall kann ein Facelift wiederholt werden oder bei vorgealterten Menschen natürlich auch vor dem 50 Lebensjahr durchgeführt werden.

Das Durchschnittsalter für Facelifts liegt bei 60 Jahren.

Ein leicht komprimierender Watteverband wird ca. 12 Stunden nach dem Facelift entfernt. Danach sind in der Regel keine großen Verbände mehr vonnöten. Die kosmetische Naht wird 12 – 14 Tage mit einem hautfarbenen Pflasterstreifen geschützt.

Körperliche Anstrengungen und Sport sollten für 3 Wochen nach dem Facelift vermieden werden.

Beratung

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Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Plastische Chirurgie

OA Dr. med. univ. Wolfgang Rohrbacher

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