Oberarzt Dr. med. univ.

Wolfgang Rohrbacher

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
Gerichtlich Beeideter Sachverständiger

Gynäkomastie

Wenn feminines Aussehen zum Problem wird.

Gynäkomastie

Weiblich aussehende Brüste bei Männern, die sogenannte Gynäkomastie, kann nicht nur als rein
kosmetisches Problem angesehen werden. In manchen Fällen kann die sie als Ausdruck einer
Hormonstörung, eine krankhafte Vergrößerung der männlichen Brustdrüse zur Ursache haben. In
jedem Falle sollte vor einer operativen Korrektur eine hormonelle Ursache ausgeschlossen werden
und eine Röntgenuntersuchung der Brust durchgeführt werden.

Die Gynäkomastie OP

Besteht die Schwellung der männlichen Brust nur aus überschüssigem Fettgewebe so wird dieses
durch eine Fettabsaugung alleine entfernt. Die dabei verwendeten dünnen Kanülen hinterlassen
kaum sichtbare punktförmige Narben. Ein vergrößerter Drüsenkörper, der aus derberem
Fasergewebe besteht, kann über einen operativen Zugang im Achselbereich schonend entfernt
werden. Auch dieser Eingriff wird mit einer Absaugung des umgebenden Fettgewebes kombiniert
um eine gleichmäßige Kontur der Brust zu erzielen.

Die Narbe an unauffälliger Stelle im Achselbereich von nur wenigen Zentimetern ist anfangs noch
gerötet, nach einigen Monaten nur mehr als feiner heller Strich erkennbar. Eine Korrektur der
Gynäkomastie kann ambulant durchgeführt werden. Um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten
ist das Tragen einer Kompressionsjacke für einige Wochen nebst Verzicht auf Sport in dieser Zeit
anzuraten.

Die Behandlung im Überblick

  • Eingriffsdauer:

    1,5 bis 2 Stunden

  • Narkoseart:

    Sedoanalgesie durch erfahrenen Anästhesisten

  • Postoperative Schmerzen:

    gering

  • Aufenthalt:

    ambulant möglich

  • Arbeitsfähigkeit:

    ohne körperliche Belastung nach 2 Tagen

  • Sport:

    nach 6 Wochen

  • Tragen einer Kompressionsjack für 6 Wochen empfohlen